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Recht auf Bildung

… auch auf der Flucht!

Ein Drittel der mehr als 120 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit, die nicht zur Schule gehen können, sind von Konflikten betroffen. Sie leben oftmals als Vertriebene innerhalb ihres Herkunftslands oder als Flüchtlinge im Ausland – in Flüchtlingslager in einem Anrainerstaat oder in Europa. Das Leben als Flüchtling hindert die Kinder oftmals daran, ihr Recht auf eine gute Schulbildung wahrzunehmen, z. B. weil es in Flüchtlingslagern nicht ausreichend Schulen oder Lehrkräfte gibt oder sie die Unterrichtssprache nicht verstehen. Dabei ist es sehr wichtig jungen Menschen Bildung zugänglich zu machen – sie schafft ein Stück Normalität und schenkt Hoffnung.

Auch Du kannst etwas tun!

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Bilde Dich!

Refugees are welcome!

Momentan, wie man ja in den Medien sieht, gibt es sehr viele Flüchtlinge ohne vernünftige Unterkunft.

Wir kommen helfen! Es gibt schon zahlreiche Websites und Organisationen, die Flüchtlinge an dich vermitteln, wenn du ihnen helfen willst und zum Beispiel einen Platz in deiner Wohnung für sie hast. Vielleicht eine leere Kammer?

Ich denke wir sollten unbedingt helfen so viel es geht. Die Situation der Flüchtlinge wird zwar in den Nachrichten schon als miserabel beschrieben, uns richtig in ihre Lage zu versetzen tun die Meisten aber nicht. Es ist einfach unter aller Würde, so leben zu müssen und das verstehen zum Glück immer mehr Leute und helfen, ehrenamtlich. Man selbst profitiert dann vom wundervollen Gefühl, einem Menschen sehr geholfen zu haben, wenn auch nur mit kleinen Mitteln. Wir können unseren Segen teilen.

Flüchtlinge sind keine „Probleme für die Gesellschaft und das Land“, sondern Menschen, genau wie wir. Nur werden sie behandelt wie nichts.

Hier kannst du dich eintragen, wenn du einen freien Platz in deiner Wohnung hast: http://www.fluechtlinge-willkommen.de/

Das war Kolumbien

Ein Kühlschrankvolk, ein Land der Autos, Fernseher, Telenovelas, Reis, Früchte, der vielen Cousins und Onkels, der unzähligen Plastiktüten, der Musik, angeblicher Gefahr und des Fleisches.

Ich persöhnlich wäre ja nie darauf gekommen, Soyasoße, Bananen, Zwiebeln, Erdnussbutter und alles andere im Kühlschrank zu deponieren. Haha.

Autos.. ich habe mittlerweile echt die Nase voll von diesem Bewegungs-Killer. Man läuft nie mehr, das Spaziergehen ist gestorben. Noch dazu hören wir immer die selben Dirty-Dancing und 80’s Lieder.

Dann ist da der Fernseher, neben dem Ventilator wohl der beste Freund des Kolumbianers, ständig am Laufen, manchmal wird dann einfach 7 Stunden am Stück vor der Glotze gehockt, nur weil man “nichts besseres” zu tun hat. Wie hält man das überhaupt aus? Mittags zwei Stunden negative Nachrichten und danach Telenovelas bis zum abwinken. Und am Ende des Tages dann nochmal Nachrichten. Wieso sucht man sich nicht Freunde und geht raus? In unserem Kreis eine Seltenheit.

Der Sport fehlt mir unheimlich. Oder zumindest das Laufen und Spaziergehen. Aber unter Sport oder Bewegung wird hier wohl eher “Fitnessgeräte” verstanden.

Gegessen wir jeden Tag Reis, Fleisch, Fleisch, Fleisch und Caldo bzw Suppen MIT FLEISCH. Gestern habe ich mir bei Subway ein vegetarisches Sandwich bestellt und die Frau neben mir hat mich gleich gefragt, ob das denn stimmt. “Und Schinken auch nicht?” Ich bin eine richtige Ausnahmesituation.

Wie kann man seinen Alltag denn bitte mit aufstehen, essen, mit dem Auto zur arbeit, mittags nach Hause, Essen vom restaurant essen, Fernsehn schauen, mit dem Auto zurück zur Arbeit, abends wieder mit dem Auto zurück, mit dem Auto zu einem Restaurant fahren, Fernsehn schauen und dann schlafen verbringen???! Da steckt doch irgendwie null Bewegung drin und kein Wunder das die Menschen ab 30 (,die nicht mehr an dauernd unterwegs sind oder rennen und mit Freunden spielen) Fettpolster anlegen. Bei dem ganzen Fast Food, den frittierten Sachen und… dem Käse!

Jetzt muss ich aber noch sagen, dass ich das hauptsächlich bei denjenigen in meiner Verwandtschaft beobachtet habe, die etwas wohlhabender sind. Sonst kann man sich einen solchen Alltag ja eher nicht leisten (…wenn man keine Haus- und Putzfrau hat, die einem alles saubermacht und wäscht… und wenn man immer im -wenn auch nur Fast-Food- Restaurant essen einfach nicht bezahlen kann.

Von dem her, was ich gesehen habe, sind die sehr einfach lebenden (fast immer großen Familien) offener, gehen oft raus, gehen zu Fuß zu den Supermärkten und Freunde besuchen. Die Angst ist einfach nicht so sehr ausgeprägt, wie bei denen, die nicht so viel mit dem “Wirklichen Alltag” zu tun haben und daher evtl in Sachen Gefahr überreagieren. Dort wird man aus Angst (und vielleicht sogar Liebe?) eingesperrt.

Mein Onkel zum Beispiel hat neben dieser Angst noch eine echte Liebe zur Macht. Er ist der Große und bestimmt. Unter der Woche lässt er immer seinen Chirugenkittel an, ob beim einkaufen, essen gehen, wenn er eingeladen ist oder seine Oma besucht. Warum? Ich nehme an er genießt es, dass dann alle wissen, dass er WICHTIG ist und somit mächtig ist.

Jetzt muss ich aber auch noch sagen, dass das nichts super negativ klingen soll, oder so, dass ich es ganz schrecklich finde. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass man das leicht so verstehen könnte.
Es sind einfach nur mal Sachen, die ich verstärkt beschrieben habe, und die mich Gelegentlich zum stöhnen bringen, wenn alles auf einmal kommt. Meine Mission ist, zu versuchen zumindest etwas zu ändern.

Royal Blood

Royal Blood ist eine Rock-Metall Band aus England, die gerade ziemlich durchstartet. Ich hoffe auf eine zweite CD, so bald wie möglich. 😀

Zur Abwechlung mal etwas mehr Wumms ist besonders beim kreativ sein sehr hilfreich, zummindest meiner Erfahrung nach. Regt die Fantasie an.

Mag vielleicht nicht für jeden etwas sein, ich wollte die Band aber auf jeden Fall erwähnen.

links Ben Thatcher (26), der Drummer, und rechts Mike Kerr (25), der Sänger und Bass-Spieler